Kindertagespflege_Monika Otte

Liebe Eltern .. in Köln geboren und dort aufgewachsen, bin ich nach einem geisteswissenschaftlichen Studium und mehreren Umzügen innerhalb Deutschlands,  2008 in Hürth angekommen und durch meine Tochter zu dem Beruf der Kindertagespflegeperson  gekommen. 

 Im Januar 2020 habe ich mich nach dem DJI Curriculum zur Kindertagespflegeperson qualifiziert und betreue seit Oktober 2020 vier bis fünf Kinder im Alter von 8 Monaten bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres in einem 2 Familien Haus mit Garten in ruhiger Wohngegend , in welchem ich die Parterre Wohnung ausschließlich  für die Kindertagespflege nutze.

Monika Otte
Am Benden 10
50354 Hürth
[email protected]
0157 80335516

Mein Leitbild


Die Würde des Kindes ist unantastbar !
Jedes Kind ist anders !
Jedes Kind ist liebenswert !
Jedes Kind hat sein eigenes Tempo  und seine eigene Persönlichkeit !

Meine Räumlichkeiten 

Ich wohne in einer kleinen ruhigen Seitenstraße ( ca 10 Häuser ) in Hürth Alstädten Burbach in Waldrand- und Spielplatznähe in einer ländlichen Umgebung, in der es viel zu entdecken gibt, allerdings außer einer Bäckerei keine Einkaufsmöglichkeiten
vorhanden sind.
Das kleine Haus ist ein 2 Familienhaus, welches wir  gemietet haben. Ich wohne privat in der 1. Etage und habe im Parterre ausschließlich meine Kindertagespflege.
Das Haus befindet sich in Hanglage. Die Kindertagespflege besteht aus einem „Wohn- und Esszimmer“ mit ausgewählten Spielmaterialien und Spielmöglichkeiten, einem Tobe- und Schlafraum, in welchem die Kinder toben, aber auch mittags sich ausruhen/schlafen können, einem Spielzimmer, in welchem neben verschiedenen Spielzeugen und Spiel- und Bastelmaterialien ein Klavier steht, welches regelmäßig 
gestimmt zum Musizieren, Singen und Tanzen einlädt, natürlich einer Küche, in der frische Mahlzeiten gezaubert werden, einem kleinen Flur und einem Bad.
Durch das „Wohnzimmer“ führt eine kindergesicherte Treppe in unseren Garten, in welchem sich nicht nur meine Katzen wohlfühlen, sondern aktuell fünf Kinder spielen, toben, tanzen, singen, lachen und sich frei bewegen können.
Der Garten ist natürlich gesichert und selbstverständlich frei von giftigen Pflanzen und lädt ein zum Erkunden verschiedener Sträucher, Büsche , Blumen und Kräutern und Bäumen, die im Sommer Schatten spenden.


Meine pädagogischen Schwerpunkte und Ziele


Meine pädagogischen Aufgaben beziehen sich dabei auf Bildung, Erziehung, Betreuung, Förderung und Pflege.
Die Ziele meiner Arbeit mit den Kindern sind die Förderung des
Selbstbewusstseins, des Selbstvertrauens, der Selbstständigkeit, das Erlernen von sozialem Miteinander, das Erlernen von Regeln und Strukturen, die musikalische Kreativität zu fördern sowie dem Kind die Hand zu reichen, um eine eigenverantwortliche und gemeinschaftsfähige Persönlichkeit zu werden.

Dabei möchte ich die Bildung und Erziehung in der Familie unterstützen und ergänzen und den Eltern dabei helfen, Berufsleben und Kindererziehung gut miteinander vereinbaren können.

Vom ersten Tag an treten Säuglinge in Kontakt mit ihrer Umwelt und suchen und brauchen Beziehungen.
Auch die Kleinsten wollen aus sich heraus die Umwelt verstehen, entdecken und aktiv mitgestalten und bereits mit der Gestaltung ihrer eigenen Umwelt beginnen.

Hierbei werde ich die Kinder einfühlsam, wertschätzend, respektvoll und achtsam begleiten.
Durch die unterschiedlichen Entwicklungsstufen und Erfahrungen der Kinder ergeben sich im alltäglichen Zusammensein viele verschiedene Gelegenheiten die Kinder individuell zu fördern.

Partizipation


Mir ist es wichtig, die Kinder altersgemäß in bestimmte Entscheidungen mit einzubeziehen, wie z.B. was wir Mittags essen möchten, (dazu schreiben wir auch meine Einkaufsliste gemeinsam )… welche Spiele wir spielen möchten, welches
Buch wir lesen möchten, ob wir auf den Spielplatz gehen oder lieber in den Garten usw was auch impliziert, dass ich den ganzen Tag mit den Kindern im Dialog bin,
was sich wiederum auf die sprachlichen Fähigkeiten der Kinder auswirkt.

Neben bestimmten Regeln, z.B. „Wer macht die Tür auf?“ „Moni!“ .. lege ich großen Wert auf eine aktive Mitgestaltung unseres Alltags. Darüber hinaus führen wir auch, wie wir sie nennen:           “ Rudel-Konferenzen“.

Unser Alltag – Formen der pädagogischen Arbeit

In unserem gemeinsamen Alltag lege ich großen Wert auf Bewegung. Durch Bewegung lernt das Kind die räumliche und dingliche Welt mit allen Sinnen kennen.

Neben der Bewegung setze ich auch einen großen  Schwerpunkt auf Musik:
Ich selber war vom 3. Lebensjahr an in der Musikschule, habe nach der musikalischen Früherziehung klassisches Klavier und Gitarre gelernt.
Musik bedeutet eine Förderung des Denkens, der Sprache; Musik fördert die Kommunikation und die emotionale Entwicklung.
Wenn alle Kinder zusammen singen und tanzen, vielleicht auch kleine Musikinstrumente basteln, fördert das die kindliche Gemeinschaft, die Freude und alle Sinne.

Ich fördere die kognitive Entwicklung im besonderen in den Bereichen Sprache (meine ersten Wörter, meine ersten Lieder) Mathematik, Musik (Singen, basteln von Musikinstrumenten),
die grobmotorische Entwicklung durch: Springen, Hüpfen, Laufen, Balancieren, Ball spielen, Bobby Car fahren … Malen und Ausmalen usw,
die feinmotorische Entwicklung durch Malen, Ausmalen, Kneten, Backen usw.,
die soziale Entwicklung, im Sinne von Sozialkompetenz, emotionaler Intelligenz
und Sozialverhalten durch unseren gemeinsamen Alltag.
Die Kinder lernen zu teilen, etwas gemeinsam zu erleben, Konflikte zu lösen, sich
in Andere hinein zu versetzen, gemeinsam zu spielen, gemeinsam etwas zu
erleben, sich an Regeln zu halten, sowie auch Verantwortung zu übernehmen.
Die kreative Entwicklung fördere ich
durch Musik, Malen, Basteln usw.

Unser Tagesablauf


Wenn die Kinder (bitte bis spätestens 8.30h) morgens gebracht werden, verbringe sie meist die erste Zeit mit freiem Spielen. Manche Kinder kuscheln sich auch auf die Couch und schauen mit mir ein Buch an.
Wenn alle Kinder da sind, begrüßen wir uns in einem kleinen Morgenkreis mit einem fröhlichen Lied. Danach frühstücken wir gemeinsam gegen 8.30 h.

Zum Frühstück biete ich Biovollkornbrot, meist Dinkel (kein Weißbrot), Käse und Quark, weniger Wurst, selbstgemachte Marmelade, Bio Honig, Frischkäse, Aufstrich, Müsli und Haferflocken an, begleitet von ungesüßtem Kräutertee und stillem Wasser (kein Leitungswasser).
Dazu abwechselnd frisches saisonales Obst wie Äpfel, Melone, Bananen, Birnen, Beeren, Pflaumen usw oder frische Rohkost wie Gurken, Tomaten, Paprika, Möhren Kohlrabi usw.

Ich lege großen Wert auf eine gesunde, ausgewogene, vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung, regional und saisonal, fast ausschließlich in Bio-Qualität.

Wenn alle Kinder in Ruhe zu Ende gefrühstückt haben, spielen wir gemeinsam, schauen Bücher an, basteln oder musizieren oder gehen direkt raus.
Gegen 11.00 h trudeln wir wieder ein, so dass wir uns um 11.30 h zum gemeinsamen Mittagessen hinsetzen.
Bevor wir beginnen zu Essen singen wir gemeinsam und wünschen uns einen Guten Appetit.

Das Mittagessen wird von mir jeden Tag frisch zu bereitet. Auch hier habe ich einen hohen Qualitätsanspruch .

Nach dem Essen lege ich die Kinder zum Mittagsschlaf hin. Ältere Kinder begeben sich ebenfalls zur Ruhe, auch wenn sie keinen Mittagsschlaf mehr brauchen, halte ich eine Ruhephase für sehr wichtig. Sie können sich dann z.B. Bücher anschauen
oder puzzeln.
Wir halten eine Ruhephase von 12.00 bis 14.00 h ein, auch wenn die ersten Kinder vorher wach sind, spielen wir in Ruhe, um die anderen Kinder nicht im Schlaf zu stören.
Wenn alle Kinder ausgeschlafen und frisch gewickelt sind, gehen wir alle zusammen wieder raus und nehmen als kleinen Snack Obst oder Rohkost und Getränke mit.

Mehr Wissenswertes

Kooperationspartner:

Wir KTPP stehen in enger Kooperation mit dem Jugendamt und sind auch stets im Austausch untereinander sowie in verschiedene KTP Netzwerke eingebunden.
Bei regelmäßigen Fortbildungen und Praxisbegleitungen holen wir uns u.a. neue Inspiration für Bastel-Spiel-und Alltagssituationen .

Vertretungsmodell

Bei der Stadt Hürth existiert ein Vertretungsmodell. Es werden bei anderen TPP Plätze angeboten, die über das Jugendamt vermittelt werden.

Kinderrechte

Von den 10 Grundrechten seien hier 5 erwähnt:
1. Das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht. (Artikel 2)

2. Das Recht auf Gesundheit, heißt: Das Wohl des Kindes (Artikel 3)

3. Schutz vor Gewaltanwendung, Misshandlung, Verwahrlosung (Artikel 19) heißt: Recht auf gewaltfreie Erziehung und das Recht auf einen sicheren Betreuungsrahmen.

4. Berücksichtigung des Kinderwillens, (rechtliches Gehör) Artikel 12… s.o. Partizipation: Kinder dürfen ihre Meinung äußern UND werden gehört

5. Recht auf Bildung usw (Artikel 28) Auch die Kleinsten haben ein Recht auf Bildung 

Gesetzlicher Schutzauftrag

Der § 8a SGB VIII (Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung) verlangt in der Kindertagespflege ein ausführliches und umfangreiches Schutzkonzept, welches dem Schutz der Kinder dient und sicher stellt, dass bei Anzeichen von Kindeswohlgefährdung eines Betreuungskindes angemessene Maßnahmen ergriffen werden.

Kindertagespflege_Monika Otte

Hürth - Alstädten Burbach
mobil 0157 / 80553316
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